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Fachbereich Mathematik / Informatik

  Hessische Mathematikwochen Kassel

  

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Die Hessischen Mathematikwochen Kassel finden vom 16. Januar 2002 bis zum 14. Februar 2002 in Zusammenarbeit mit dem Projekt Mathematik zum Anfassen statt. Sie werden finanziell unterstützt von der Dresdener Bank AG und der Hessisch-Niedersächsischen-Allgemeinen.   

Die Ausstellung und die Vorträge  finden Sie in Kassel am Standort Heinrich-Plett-Straße. Benutzen Sie bitte den Eingang zur Mensa. Die Ausstellung ist geöffnet montags bis freitags von 8.30 bis 17.00 Uhr. Falls Sie mit einer Schulklasse oder Gruppe die Ausstellung besuchen möchten, melden Sie sich bitte unter den unten angegebenen Fax- bzw. Telefonnummern oder per Email an. Beantworten Sie dann bitte unbedingt die Fragen auf dem Faxformular, das Sie auch hier lesen können.   

 

Eröffnung

  

16. Januar 2002
19.00 Uhr
 

Klaus Byers, Dresdener Bank, Mitlied der Regionalleitung Rhein-Main
Dr. Hartmut Müller-Kinet, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium
Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, Präsident der Universität Gesamthochschule Kassel
Prof. Dr. Werner Varnhorn, Dekan des Fachbereiches Mathematik / Informatik

Begrüßungen

Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher, Justus Liebig Universität Gießen

Eröffnung und Einführung in die Ausstellung

 

LehrerInnentag

 17. Januar 2002
15.00 Uhr

Prof. Dr. Rolf Biehler

Simulieren, Explorieren, Visualisieren: Computerunterstützter Stochastikunterricht

Prof. Dr. Wolfram Koepf

Schulmathematik und Algorithmen der Computeralgebra (Material dazu,  Algorithmen dazu)

 

Vorträge

 

Die Vorträge finden dienstags und donnerstags von 13.15 bis 14.15 im Raum 1409 statt. Kurze Angaben zu den Vorträgen finden Sie weiter unten.

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22. Januar 2002 Prof. Dr. Wolfram Koepf 
Geheimschriften mit Computeralgebra
24. Januar 2002 Prof. Dr. Hans-Georg Rück 
Wie man schnell einen Rucksack packt und anderen verheimlicht, was sich darin befindet. 
29. Januar 2002 Prof. Dr. Herbert Ziezold 
Kostproben aus der Stochastik 
31. Januar 2002 Prof. Dr. Maria Specovius-Neugebauer
Von Bakterien, Betrügern und Bibelrollen 

5. Februar 2002

Dr. Ralf Schaper 
Mathematik im Internet 
7. Februar 2002 Prof. Dr. Bernd Wollring
Papierfaltgeometrie
12. Februar 2002 Dr. Wolfgang Metzler
Jenseits der geraden Linie: Wie entsteht Chaos?
14. Februar 2002 Prof. Dr. Werner Varnhorn
Mathe ist krass!

 

Diese Vorträge sollen für SchülerInnen ab Klasse 10 verständlich sein.

 

Wolfram Koepf: Geheimschriften mit Computeralgebra

In diesem Vortrag wird gezeigt, was man alles mit Computeralgebrasystemen machen kann, und es wird teilweise hinterfragt, wie dies funktioniert. Fast die gesamte Schulmathematik lässt sich mit Computeralgebrasystemen abrufen. Als Anwendung werden Geheimschriften programmiert. Der Vortrag endet mit einer Implementierung des berühmten RSA-Verfahrens.

Material zum Vortrag, Berechnungen dazu mit Mathematica  

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Hans-Georg Rück: Wie man schnell einen Rucksack packt und anderen verheimlicht, was sich darin befindet.

Kann man geheime Botschaften verschicken, ohne sich zuvor auf einen gemeinsamen Ver- und Entschlüsselungs-Code zu einigen. Am Beispiel des "schnellen Rucksackpackens" werden Prinzipien der sogenannten Public-Key-Kryptographie, d.h. der Lehre von der Verschlüsselung mit öffentlich zugänglichen Schlüsseln, erläutert.

Material zum Vortrag  

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Herbert Ziezold: Kostproben aus der Stochastik

Anhand einfacher stochastischer Beispiele wird demonstriert, wie man durch zu sorglosen Umgang mit wahrscheinlichkeitstheoretischen und statistischen Größen zu Fehlschlüssen verleitet werden kann. Ferner wird an einem dieser Beispiele gezeigt, wie theoretisch schwierige oder sogar nicht explizit lösbare stochastische Probleme mittels Monte-Carlo-Methoden praktisch zufriedenstellend bearbeitet werden können.

Material zum Vortrag 

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Maria Specovius-Neugebauer: Von Bakterien, Betrügern und Bibelrollen

Mit schöner Regelmäßigkeit tauchen in den Tageszeitungen Warnungen vor sogenannten Pyramidenspielen auf. In ihrer harmlosesten, besonders bei Kindern beliebten Variante handelt es sich um Kettenbriefe. Bei den anderen Varianten muss man üblicherweise mit einer mehr oder weniger großen Summe Geld in dieses Spiel einsteigen. Warum sind diese Spiele verboten? 

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Ralf Schaper: Mathematik im Internet

Sinnvoll genutzt, stellt das Internet für die Mathematik mittlerweile einen enormen Informationsspeicher dar. Darüber hinaus kann es bei vielen Problemen als große Rechenmaschine eingesetzt werden.

Material zum Vortrag 

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Bernd Wollring: Papierfaltgeometrie

Schönes und mathematisch Tiefes und Originelles entsteht nicht nur am Zeichentisch oder am Computer. Die japanische Papierfaltkunst Origami schafft Dinge, die anders nicht gehen. Dazu wird vorgetragen, und es gibt Gelegenheit zu eigenem Tun.

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Wolfgang Metzler: Jenseits der geraden Linie: Wie entsteht Chaos?

1953 glaubte Friedensreich Hundertwasser zu erkennen, "dass die gerade Linie zum Untergang der Menschheit führt" und baute fortan außergewöhnliche Wohnungen und Häuser. Und von Friedrich Nietzsche stammt der Satz: "Man muss Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können." Seit etwa 30 Jahren erforschen nun auch Naturwissenschaftler und Mathematiker chaotische Dynamische Prozesse und die von ihnen hervorgerufenen komplexen Muster, die man heute als Fraktale bezeichnet. Einige elementare Ideen ihrer faszinierenden Entdeckungen wollen wir kennen lernen.

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Werner Varnhorn: Mathe ist krass!

Selbstverständlich geht es hier um messerscharfe Geistesblitze, abenteuerliche Fangfragen und halsbrecherische Logeleien. Der weit verbreitete Aberglaube, dass Mathematik nur eine Anhäufung von Denksportaufgaben ist, wird mit ausgerechnet solchen Aufgaben widerlegt.

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Anmeldungen mit Ihrer Beantwortung der Fragen dieses Formulars bitte möglichst per Fax an  0561 804 4646 oder per Tel. 0561 804 4424 oder per Email. Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Dekanat unseres Fachbereiches: Tel.  0561 804 4619 bzw. Fax. 0561 804 4445.