| Fachbereich 10 Institut für Mathematik |
Vorlesungsankündigung
für das SS 2011
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| Veranstaltung | SWS | Tag | Zeit | Ort/Raum | Dozenten |
Beginn |
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2
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Montag
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13:15-14:45
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2
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Montag
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15:00-16:30
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Geeignet für: Bachelor Mathematik, Lehramt Gymnasium, Bachelor und Master
Informatik.
Inhalt:
Die Codierungstheorie ist die mathematische Theorie der fehlererkennenden und
fehlerkorrigierenden Codes. Sie wird eingesetzt, wenn Daten über einen gestörten
Kanal übertragen werden, der einzelne "Bits" der Daten mit einer gewissen
Wahrscheinlichkeit verfälscht. Ziel ist es, Übertragungsfehler zu erkennen und
gegebenenfalls die ursprünglichen Daten aus den empfangenen fehlerhaften Daten
zu rekonstruieren. Als Kanal kann man sich hier zum Beispiel ein Glasfaserkabel
vorstellen, aber auch das Abspeichern und Auslesen von Daten auf einem Speichermedium
kann als "Datenübertragung über einen gestörten Kanal" interpretiert werden. Es handelt
sich also um sehr praxisrelevanten Stoff.
Die Codierungstheorie beruht wesentlich auf mathematischen Methoden der Algebra
und der algebraischen Geometrie. Vorkenntnisse in Algebra sind für die
Veranstaltung mit Sicherheit hilfreich. Wir werden aber einen Großteil der relevanten
algebraischen Grundlagen (Restklassenringe, endliche Körper ect.) in der Vorlesung
bereitstellen oder zumindest ausführlich wiederholen.
| Literatur: | W. Lütkebohmert, Codierungstheorie, Vieweg 2003 J.H. van Lint, Introduction to Coding Theory, Springer 1999 |
| Leistungsnachweis: | Bearbeitung eines Teiles der Übungsaufgaben; schriftliche oder mündliche
Prüfung im Prüfungszeitraum je nach Teilnehmerzahl |