| Fachbereich 10 Institut für Mathematik |
Vorlesungsankündigung
für das SS 2012
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| Veranstaltung | SWS | Tag | Zeit | Ort/Raum | Dozenten |
Beginn |
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2
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Montag
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13:00-15:00
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2
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Montag
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15:00-17:00
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Geeignet für: Bachelor Mathematik, Lehramt
Gymnasium, Bachelor und Master
Informatik.
Inhalt:
Die Codierungstheorie ist die mathematische Theorie der
fehlererkennenden und fehlerkorrigierenden Codes. Sie wird
eingesetzt, wenn Daten über einen gestörten Kanal
übertragen werden, der einzelne "Bits" der Daten mit einer
gewissen Wahrscheinlichkeit verfälscht. Ziel ist es,
Übertragungsfehler zu erkennen und gegebenenfalls die
ursprünglichen Daten aus den empfangenen fehlerhaften Daten
zu rekonstruieren. Als Kanal kann man sich hier zum Beispiel ein
Glasfaserkabel vorstellen, aber auch das Abspeichern und Auslesen
von Daten auf einem Speichermedium kann als "Datenübertragung
über einen gestörten Kanal" interpretiert werden. Es
handelt sich also um sehr praxisrelevanten Stoff.
Die Codierungstheorie beruht wesentlich auf mathematischen
Methoden der Algebra und der algebraischen Geometrie.
Vorkenntnisse in Algebra sind für die Veranstaltung mit
Sicherheit hilfreich. Wir werden aber einen Großteil der
relevanten algebraischen Grundlagen (Restklassenringe, endliche
Körper ect.) in der Vorlesung bereitstellen oder zumindest
ausführlich wiederholen.
| Literatur: | W. Lütkebohmert, Codierungstheorie, Vieweg 2003 J.H. van Lint, Introduction to Coding Theory, Springer 1999 |
| Vorausetzungen: |
Lineare Algebra I, Analysis
I, Grundlagen der Algebra und Computeralgebra |
| Leistungsnachweis: | Bearbeitung eines Teiles der Übungsaufgaben;
schriftliche oder mündliche Prüfung im
Prüfungszeitraum je nach Teilnehmerzahl |